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Künstlerfahne 1


Von Dezember 1993 bis Februar 1994 konnte die erste Fahne der Reihe Kunst im öffentlichen Raum – Fahnen gezeigt werden.
Bodo Baumgarten ging bei der Konzeption seiner Fahne von der Überlegung aus, keine geschlossene Fläche zu gestalten, sondern diese in einzelnen Bahnen aufzulösen. Er legte das Prinzip der Bindungslehre der Weberei mit Kett- und Schußfäden seiner Arbeit zugrunde und ließ einzelne Bahnen sich rechtwinklig verkreuzen. Zwei senkrechte und drei waagerechte Stoffbahnen setzt er aus unterschiedlichen Stoffmustern zusammen: rot-weiße Streifen, schwarz-weiße Quadrate, goldene Sterne auf rotem Grund. Die Bahnen enden an einer Seite in Bogen. In die Gestaltung wird die Veränderung durch Wind einbezogen.