»Kunstlexikon Saar« und »Künstlerlexikon Saar«

Am 28. November 2006 hat das Institut für aktuelle Kunst im Saarland im »Kunstraum« der Sparda-Bank Südwest eG, Saarbrücken, Beethovenstraße 21-23 zwei neue Projekte vorgestellt: die Internet-Seiten www.kunstlexikon-saar.de und www.künstlerlexikon-saar.de. Mit diesen beiden Netz-Auftritten nutzt das Institut für aktuelle Kunst neben den bisher eingesetzten Mitteln wie gedruckte Publikationen, Ausstellungen, Künstlergespräche und Preisverleihungen nun auch die Möglichkeiten des Internets. Vor allem die Dynamik des Mediums und sein leichter Zugang kommen dem Ziel des Instituts, der Kunstvermittlung, in besonderer Weise entgegen.
Für beide Lexika kann das Institut, das seit seiner Gründung 1993 gezielt Informationen zum Kunstgeschehen im Saarland sammelt und publiziert, auf seine Datenbank und seine Forschungsergebnisse zurückgreifen. Sukzessiv sollen die Arbeitsresultate jetzt auch in Form von bebilderten Lexikonartikeln einfach, weltweit und jederzeit aktualisierbar zugänglich gemacht werden.
Das »Kunstlexikon Saar« wird anfänglich vorwiegend zwei Schwerpunkte des Instituts widerspiegeln, nämlich die Kunst nach 1945 und die Kunst im öffentlichen Raum des Saarlandes. Daneben wird zunehmend auch die Kunst vor 1945 im Saarland zum Thema des Lexikons werden. Ebenso sollen auch die größeren Kulturräume in die Betrachtung miteinbezogen und die Wechselwirkung zu den benachbarten Regionen berücksichtigt werden. Die einzelnen Artikel verstehen sich als »Bausteine«. Mit ihrer wachsenden Anzahl soll das Bild der Kunstgeschichte des Saarlandes schärfer und präziser, das Profil des Bundeslandes in der Vielfalt der europäischen Regionen auch in dieser Hinsicht deutlicher werden – nicht zuletzt im Hinblick auf die Europäische Kulturhauptstadt 2007 Luxemburg und Großregion.
Die Internet-Seite »Kunstlexikon Saar« wird durch die Saarstahl AG und durch die Stiftung des Verbandes der Metall- und Elektroindustrie des Saarlandes zu gleichen Teilen als Pilotprojekt über drei Jahre gefördert.
Das »Künstlerlexikon Saar« wurde gefördert durch eine Maßnahme der Agentur für Arbeit, Saarbrücken – unter Mithilfe der Arbeit und Kultur GmbH – und mittels einer Anschubfinanzierung durch das Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft des Saarlandes. Bei der Freischaltung von www.künstlerlexikon-saar.de am 28. November 2006 sind daher bereits ca. 50 Artikel über saarländische Künstler und Künstlerinnen, darunter auch Architekten und Designer, im Netz zugänglich. Weitere 200 Lexikonartikel sollen folgen. Die insgesamt ca. 250 KünstlerInnen, die zunächst ausgesucht wurden, haben in ihrer Sparte öffentliche Anerkennung gefunden und prägen bzw. prägten die saarländische Kunstlandschaft in Werk und Lehre. Die Lexikonartikel stellen die Künstlerinnen und Künstler mit Biografie, Werkauswahl, künstlerischer Einordnung und ausführlichem Literaturverzeichnis vor.
Um die Arbeit für Aufbau, Fortführung und Aktualisierung beider Lexika qualifiziert leisten zu können, hat sich das Institut für aktuelle Kunst neben der bewährten Mitarbeit der Autoren, die zum Teil bereits seit vielen Jahren für das Institut tätig sind, auch der Kooperation neuer Autoren und zahlreicher Einrichtungen aus dem kulturellen und wissenschaftlichen Bereich versichert. Hier sind beispielhaft zu nennen die Fachrichtung Kunstgeschichte der Universität des Saarlandes, die Stiftung Saarländischer Kulturbesitz, das Landesdenkmalamt des Saarlandes und das Landesarchiv Saarbrücken.
»Kunstlexikon Saar« und »Künstlerlexikon Saar« stehen unter der Schirmherrschaft des Ministers für Bildung, Kultur und Wissenschaft des Saarlandes. Inhaltlich werden »Kunstlexikon Saar« und »Künstlerlexikon Saar« durch den Institutsbeirat begleitet. Für die Erarbeitung eigener Artikeltexte und die Redaktion der zugelieferten Beiträge wurde innerhalb des Instituts ein Team aus den Kunsthistorikern Dr. Claudia Maas, Dr. Michael Jähne, Oranna Dimmig und Sandra Kraemer M.A. zusammengestellt. Die Programmierung und technische Betreuung der Internet-Auftritte liegt in den Händen von Ralf Mertes, die grafische Gestaltung der Seiten hat Nina Jäger übernommen. Die Idee für »Kunstlexikon Saar« und »Künstlerlexikon Saar« stammt von dem Institutsdirektor Prof. Jo Enzweiler, der das Konzept mit seinem Mitarbeiterstab entwickelt hat.
Für die Präsentation und die Freischaltung der Internet-Seiten www.kunstlexikon-saar.de und www.künstlerlexikon-saar.de stellte der langjährige Sponsor des Instituts für aktuelle Kunst, die Sparda-Bank Südwest eG, den »Kunstraum« im ersten Stock der Geschäftsstelle Saarbrücken, Beethovenstraße 21-23, zur Verfügung.
Die Internet-Seiten sind auch unter folgenden Domain-Namen abrufbar:
www.kunstlexikonsaar.de
www.kunstlexikon-saar.org
www.kunstlexikonsaar.org
www.kunstlexikon-saar.eu
www.kunstlexikonsaar.eu
www.künstlerlexikonsaar.de
www.kuenstlerlexikon-saar.de
www.kuenstlerlexikonsaar.de
www.kuenstlerlexikon-saar.org
www.kuenstlerlexikonsaar.org
www.kuenstlerlexikon-saar.eu
www.kuenstlerlexikonsaar.eu
Institut für aktuelle Kunst im Saarland
an der Hochschule der Bildenden Künste Saar
Choisyring 10
66740 Saarlouis
Fon: 06831/460530
Fax: 06831/460905
www.institut-aktuelle-kunst.de